3.1.1 Klassifikationen körperlicher und seelischer Krankheit

Es gibt mit dem ICD ein Klassifikationssystem, das den Anspruch hat, jegliche Krankheit einordnen und Symptomkonstellationen benennen zu können, die existieren, wenn die Krankheit vorliegt.

Das International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD) wird in seiner neuesten Version ICD-10 eingesetzt (mit Ausnahme der USA, wo aus abrechnungstechnischen Gründen noch die ICD-9 eingesetzt wird). Das Diagnostical and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) soll die vollständige Klassifikation psychischer “Erkrankungen” oder Störungen leisten. Natürlich sind solche Systeme gesellschaftlich determiniert, das heißt sie entstehen nicht im luftleeren Raum oder aus der Wahrheit heraus, sondern aus der jeweiligen gesellschaftlichen Sicht auf Krankheit, insbesondere auf das, was als seelisch krank/gestört betrachtet wird. So wurde Homosexualität lange Zeit im DSM als Krankheit klassifiziert.

Immerhin erlauben die Klassifikationssysteme aber eine Orientierung über Krankheiten und eine einheitliche und annähernd objektivierbare Diagnose von Erkrankungen (nach abendländischem Verständnis).

Die englische Version des ICD ist als Buch- oder Elektronische Version bestellbar über die WHO, Distribution and Sales, 1211 Geneva, Schweiz. Tel. 0041-22/791 24 76, Fax 0041-22/791 48 57


DSM IV – Diagnostic and Statistic Manual. Washington DC: American Psychiatric Association 1994

Das englischsprachige Original der neuesten Fassung des in der Medizin weithin verwendeten Klassifikationssystems psychischer Erkrankungen.


Koehler, K.; Saß, H.: Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen – DSM III. Deutsche Bearbeitung. Weinheim: Beltz 1984

 

3.1.2 Bücher

Aggleton, Peter; Davies, Peter; Hart, Graham. (Hrsg.): AIDS: Facing the Second Decade. London: Falmer Press 1993, 215 Seiten

Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Behaviorismus- (verhaltensorientierten) Forschung sowie der Effekte von Interventionen werden dargestellt. Die Breite der Beiträge, die auf der 6th Conference on Social Aspects of AIDS 1992 präsentiert wurden, zeigt, wie weit AIDS bereits die soziale Infrastruktur vieler Länder trifft und verändert. Weiterhin wird die Bedeutung von Grassroot-Bewegungen im Kampf gegen AIDS hervorgehoben.


Aggleton, Peter; Davies, Peter; Hart, Graham (Hrsg.): AIDS: Foundations for the Future. London: Taylor & Francis 1994, 217 Seiten

Diese Sammlung von Beiträgen von Forschern und Professionellen im Gesundheitsbereich verdeutlicht Fortschritte in der Bewältigung der AIDS-Krise in der ersten Dekade. Die Beiträge beschäftigen sich u.a. mit HIV und Arbeitsplatz, Politik, Ehrenamtlichkeit, der Reaktion von Professionellen im Gesundheitsbereich, männlicher Prostitution und neuen Interventionsformen für Safer Sex und Safer Use.


Aggleton, Peter; Homans, Hillary (Hrsg.): Social Aspects of AIDS. 1988, 194 Seiten

Ein Sammelband von eher historischem Interesse mit Aufsätzen bedeutender Autoren wie Jeffrey Weeks (Love in a cold Climate), Ken Plummer (Organizing AIDS), Simon Watney (Illness, Metaphor and AIDS und Visual AIDS – Advertising Ignorance), Toni Coxon (the Number-Game – Gay Lifestyles, Epidemiology of AIDS and Social Science).


Altman, Dennis: AIDS & The New Puritanism. 1988, 288 Seiten

Das Werk setzt sich mit den Moralvorstellungen auseinander, die im Zuge von AIDS wiederbelebt wurden. Es liefert eine Auseinandersetzung über soziale, politische und psychologische Aspekte der Infektion.


Arastéh, Keikawus; Weiß, Rudolf: Buch gegen die Panik. Leben mit der HIV-Infektion. Berlin: Verlag rosa Winkel 4. Auflage 1998, 286 Seiten

Der hauptsächlich medizinische Ratgeber berührt auch psychosoziale Aspekte und Beiträge zur sozialen Sicherung. Er will Menschen mit HIV ermutigen, nicht in Angst und Apathie zu verharren, sondern sich aktiv mit der Krankheit auseinanderzusetzen.


Biniasz, Thomas; Hetzel, Dirk: Psychotherapie bei Aids. Grundlagen, Methoden, Erfahrungen. Hrsg.: Deutsche AIDS-Hilfe. Wiesbaden: Ullstein Medical 1996, 297 Seiten, Abbildungen

Einer der besten Sammelbände zum Thema, mit Berichten von Praktikern, Wissenschaftlern und Betroffenen. Im ersten Teil Einblicke in die derzeitige wissenschaftliche Diskussion zur Interaktion von Psyche und Immunsystem, im zweiten Teil Praxis der angewandten Wissenschaften, im dritten Teil Perspektive des Klienten.


Clement, Ulrich: HIV-positiv. Psychische Verarbeitung, subjektive Infektionstheorie und psychosexuelle Konflikte HIV-Infizierter. Stuttgart: Enke 1992

Dieses gründliche und durchaus nicht veraltete Buch arbeitet viele Aspekte zu den Themen Sexualität, psychische Verarbeitung der HIV-Infektion und seelisches Wohlbefinden auf. Die sozialwissenschaftliche Methodik ist angereichert mit dem Versuch, Disziplinen und Wissenschaftsansätze zu kombinieren.


Dansky, Steven F.: Now dare everything – Tales of HIV-Related Psychotherapy. 1994, 332 Seiten

Dieses Buch berichtet über Beratungstechniken im Einzelgespräch und bei Paaren und Angehörigen, in Gruppen und Communities. Das Ziel ist die Entwicklung von Bewältigungsmechanismen und Behandlungsstrategien. Der Leser erhält Einsicht in die Klient-Therapeut-Beziehung und erfährt von der Bedeutung der Kommunikation zwischen beiden als Grundlage jeder Therapie. Durch seine Praxisorientierung kann es auch als Handbuch für Menschen mit HIV dienen, die professionelle psychotherapeutische Hilfe suchen oder in Anspruch nehmen.


Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (Hrsg.): AIDS und die soziale Not – Annäherungen an ein komplexes Thema. Berlin: AIDS-Forum D.A.H. Nr. XV. 1994, 143 Seiten

In Beiträgen, Interviews und Berichten kommen Menschen mit HIV und AIDS zu Wort und stellen soziale Not im Zusammenhang mit HIV und AIDS aus ihrer Sicht dar. Die Betroffenen sind schwul, heterosexuell, Drogengebraucher, Migranten und ergeben ein vielschichtiges Bild der Lebenslagen von HIV-positiven Menschen in Deutschland.


Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (Hrsg.): Selbsthilfehandbuch für Menschen mit HIV. 2., überarbeitete Auflage Berlin 1998, 254 Seiten

Umfassender Ratgeber für alle Aspekte des Lebens mit HIV und AIDS. Sehr verständlich und einfühlsam geschrieben, empfehlenswert nicht nur für Menschen mit HIV und AIDS.


Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (Hrsg.): Vancouver – zwei Jahre danach. Dokumentation einer Fachtagung. Berlin: DAH Berlin 1998

Welchen Einfluß hat die neue Form der Kombinationstherapie auf die verschiedenen Arbeitsbereiche der AIDS-Hilfen? Auf der Tagung stellten Forscher und Praktiker ihre Beobachtungen und Ergebnisse vor und zogen Schlußfolgerungen für eine zukünftige AIDS-Hilfe-Arbeit.


Dunde, Siegfried R. (Hrsg.): Beratungsführer zu Aids für Angehörige psychosozialer und medizinischer Berufe. Stuttgart: Hippokrates 1991

Damals wichtiges Handbuch für die professionelle Berater im AIDS-Bereich.


Durkheim, Emil: Der Selbstmord. Neuwied: Luchterhand 1973

Das “Gegenstück” zum Reimer-Werk: Selbstmord als selbstbestimmter Weg aus einer ausweglosen Situation, der auch die gesellschaftlichen Ursachen individueller Krisen mit berücksichtigt.


Franke, Gabriele H.: Die psychosoziale Situation von HIV-Positiven. Berlin: edition sigma (Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Aids-Forschung Band 5) 1990, 254 Seiten

Anhand einer Befragung von HIV-positiven Patienten wird deren psychosoziale Situation nach dem positiven Testergebnis und während der medizinischen Behandlung beschrieben. Dabei werden die Patienten in 5 Gruppen mit unterschiedlichem Belastungsprofil eingeteilt; demographische, klinisch-mediznische und psychologische Aspekte werden berücksichtigt.


Gauggel, Siegfried; Konrad, Herstin; Wietasch, Anne-Katharina: Neuropsychologische Rehabilitation. Ein Kompetenz- und Kompensationsprogramm. Weinheim: Beltz 1998, 213 Seiten

Oft sind motorische, kognitive und Verhaltensstörungen chronisch und verlorengegangene Fähigkeiten können nur teilweise wiederhergestellt werden. Entscheidend ist deshalb die Verbesserung der Selbstwahrnehmung, der effektive Einsatz der verbliebenen Fähigkeiten, die Akzeptanz der Situation und der Erwerb von Kompensationsstrategien zum Ausgleich der Defizite. Das hierfür notwendige Training wird in diesem Buch praxisnah beschrieben. Es dient dem Erwerb von Kompensations- und Bewältigungsstrategien sowie der Verbesserung kognitiver und sozialer Fertigkeiten. Darüber hinaus vermittelt es den Patienten und deren Angehörigen grundlegende Informationen über die Hirnschädigung sowie deren Auswirkungen und Möglichkeiten der Behandlung.


Henseler, Helmut; Reimer, Christian: Selbstmordgefährdung. Zur Psychodynamik und Psychotherapie. Stuttgart 1981

Das Standardwerk zu Selbstmord/Freitod und Krisenintervention, psychoanalytisch orientiert.


Hurrelmann, K. Laaser, U. (Hrsg.): Gesundheitswissenschaften: Handbuch für Lehre, Forschung und Praxis. Weinheim: Beltz 1993, 450 Seiten

Das grundlegende Nachschlagewerk zu allgemeinen und Forschungsfragen im Bereich Gesundheitswissenschaften. Nützlich für eine sachliche, profunde Auseinandersetzung mit Theorien und Maßnahmen im Gesundheitsbereich.


Jäger, Hans (Hrsg.): AIDS und HIV-Infektionen, Diagnostik, Klinik, Behandlung, Handbuch und Atlas für Klinik und Praxis. Landsberg: ecomed 1987ff. 4 Bände

Die Loseblattsammlung beinhaltet viele wertvolle Überblickskapitel zu den Betroffenengruppen und deren Lebenswelten. Darüber hinaus finden sich Kapitel über den sozialen und gesellschaftlichen Kontext der Infektion, zu psychischen Bewältigungsformen, psychiatrischen Erkrankungen usw. Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Aktualität, einige sind leider noch aus der Erstfassung der Sammlung. Da der Wissenszuwachs auf dem psychosozialen Sektor nicht so rasant ist wie auf dem medizinischen Gebiet, stellen die Bände jedoch immer noch ein äußerst nützliches Werk dar, das wissenschaftlich fundiert, aber auch mit einfühlsamen, betroffenennahen Beiträgen die Lebenswelten von Menschen mit HIV und AIDS darstellt.


Jäger, Hans (Hrsg.): AIDS-Phobie, Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten. Stuttgart, New York: Thieme 1988

Ein Standardwerk und guter Überblick über die psychische Erkrankung AIDS-Phobie und ihre Behandlungsformen.


Johnston, William I.: HIV-Negative. How the Uninfected Are Infected by AIDS. New York, London: Insight Books/Plenum 1995, 332 Seiten

Der Autor analysiert die Reaktionen nicht-infizierter schwuler Männer, die durch mehrfache Verluste im Partner- und Freundeskreis traumatisiert sind. Angst und Sinnfrage des Weiterlebens werden intensiv behandelt. Grundlage sind Gespräche mit 45 HIV-negativen Männern und persönliche Erfahrungsberichte. Die Möglichkeit einer Unterstützungsgruppe für HIV-Negative bilden den Schluß des lesenswerten Buchs.


Kelly, John; Lawrence, Steven: The AIDS health crisis: Psychological and social interventions. New York: Plenum 1988

Überblick über den wissenschaftlichen Stand der Interventionen auf individueller und kollektiver Ebene mit dem für die USA typischen behavioristischen Ansatz.


Lange, Cornelia (Hrsg.): Aids – eine Forschungsbilanz. Berlin: edition sigma (Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Aids-Forschung Band 10) 1993, 390 Seiten

Ausführliche Darstellung des sozialwissenschaftlichen Forschungsstands zu AIDS aus den Blickwinkeln Gesellschaft, Zielgruppen, psychosoziale Intervention und Evaluation. Enthält einen Überblick über die vom Bundesministerium für Forschung geförderten Projekte in der Bundesrepublik Deutschland.


Le sida en Europe. Nouveaux enjeux pour les sciences sociales. Paris: ANRS 1998, 185 Seiten

Dieser Band dokumentiert einen UNESCO-Kongreß von 1998, der in der Folge der Konferenz “AIDS in Europe” (Berlin 1994) in Paris stattfand. Zu beziehen über Agence Nationale de Recherches sur le Sida, 66bis, avenue Jean-Moulin, 75014 Paris, Frankreich. Tel. 033-1/44 12 26 00, Fax 0033-1/44 12 26 01


Neumann, Gitta; Körner Uwe (Hrsg.): Patientenautonomie und humanes Sterben. Kongreßbericht. Berliner Medizinethische Schriften Heft 14/15. Berlin: Humanitas 1997

Das Heft ist ein Plädoyer für eine liberalere Handhabung der Hilfe beim Sterben. Verschiedene Autoren berichten aus der Praxis, bieten Vergleiche aus anderen Ländern, beleuchten die juristischen, moralischen, ethischen und medizinischen Aspekte des Themas, immer auf der Basis der Autonomie und des Willens der Patienten. Wichtige Argumentationshilfe für die weitere Diskussion.


Niederreiter, Lisa: Bilder zwischen Leben, Krankheit und Tod – Künstlerisches Arbeiten und Therapie mit einem an AIDS Erkrankten. Köln: Claus Richter 1995, 177 Seiten

Die Kunsttherapeutin gibt einen Überblick über wichtige kunsttherapeutische Theorien und Methoden. Im zweiten Teil berichtet sie vom therapeutischen Prozeß mit einem an AIDS erkrankten Mann. Das Buch schildert eindrücklich diese beliebte Form von Kreativtherapie, ihre Potenziale und Grenzen.


O’Rawe Amenta, Madalon; Tehan, Claire. B. (Hrsg.): AIDS and the Hospice Community. 1992, 197 Seiten

Das Buch diskutiert alle Aspekte der Arbeit mit sterbenden und schwerkranken Menschen mit AIDS, inclusive der sozialen Stigmatisierung und finanziellen und organisatorischen Aspekten von Hospizen in den USA.


Oswald, W.D.; Rödel, G. (Hrsg.): Gedächtnistraining. Göttingen: Hogrefe 1995

Kurze theoretische Einführung und viele praktische Handlungsanweisungen und Übungen für ein mentales Training gegen Defizite bei Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Gedächtnis durch HIV- oder Medikamenten-bedingte kognitive Einbußen.


Peters, Uwe Henrik: Wörterbuch der Psychiatrie und medizinischen Psychologie. Mit englisch-deutschem und französisch-deutschem Glossar. Anhang: Nomenklatur des DSM. München; Wien; Baltimore: Urban & Schwarzenberg, 4. Auflage 1990, 676 Seiten

Mitunter etwas altertümliches, psychoanalytisch orientiertes Lexikon zur Psychiatrie. Im Anhang wird das DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) dargestellt.


Peters, Uwe Henrik (Hrsg.): AIDS in Psychiatrie und Neurologie. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag 1993

Sehr fundiertes, grundlegendes Werk zu allen psychiatrischen und neurologischen Erkrankung bei HIV. Ein Standardwerk, etwas mühsam zu lesen, da sehr wissenschaftlich ausgerichtet, aber anschaulich durch viele Fallbeispiele.


Pohlmeier, Hans (Hrsg.): Selbstmordhandlungen. Weinheim: Beltz 1981

Klassiker zur Suizidpraxis und -forschung.


Sax, Marjan; Visser, K; Boer, Marjo: Begraben und vergessen? Ein Begleitbuch zu Tod, Abschied und Bestattung. Berlin: Orlanda 1993, 237 Seiten

Das Buch versucht darzustellen, wie Menschen, die nicht in traditionellen Lebensformen leben, die Auseinandersetzung mit dem Tod gestalten und bewältigen können – psychisch und praktisch. Sterbebegleitung und Begräbnis jenseits von bürokratischen Vorschriften, Rechtsvorschriften und Vorsorgemöglichkeiten werden zusammengetragen.


Schüssler, G.; Leibing, E. (Hrsg.): Coping. Verlaufs- und Therapiestudien chronischer Krankheit. Göttingen 1994

Der Titel hört sich wissenschaftlicher an als das Buch ist. Das Buch beschreibt Erklärungsversuche des Coping (Bewältigungsstrategien) und Interventionen wie zum Beispiel der Hypnotherapie.


Schwarzer, Ralf: Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Göttingen: Hogrefe 1992

Einführendes, verständliches und übersichtliches Werk über die psychologischen Theorien des Gesundheitsverhaltens aus vornehmlich individualpsychologischer Sicht.


Shelby, Dennis R.: People with HIV and those who help them – Challenges, Integration, Intervention. 1995, 245 Seiten

Dem Buch liegt eine Studie zugrunde, die die initiale Reaktion auf das Testergebnis sowie die mannigfaltigen Veränderungen und Transformationen untersuchte, die Menschen mit HIV durchlaufen. Während HIV-Positive meist ermuntert werden, hoffnungsvoll und optimistisch in die Zukunft zu blicken und sich als Menschen zu betrachten, die mit dem Virus leben statt an ihm zu sterben, ist es doch oft ein langwieriger und schmerzhafter Prozeß auf dem Weg zu dieser Perspektive. Das Buch versucht dabei zu helfen, häufig auftauchenden Problemen auf diesem Weg zu begegnen.


Wartenweiler, D.: Sozialarbeit – Seelenarbeit. Berlin 1989

Grundlegendes Buch zu moderner Sozialarbeit.


Weilandt, Caren: Menschen mit HIV und AIDS – Ressourcen, Belastung und Bewältigung. Berlin: edition sigma (Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Aids-Forschung Band 19) 1998, 220 Seiten

Der Band dokumentiert neue Ergebnisse einer Befragung zum Zusammenhang zwischen Befinden und Krankheitsverlauf, bringt aber nichts wesentlich Neues.


Wiesner, Peter (Hrsg.): Langzeitpositive – Aspekte des Longterm Survival. AIDS-Forum D.A.H. Band XX. Berlin 1995, 116 Seiten

Den Kern des Bandes bildet die Diplomarbeit des Herausgebers, in der die Situation der Menschen, die lange Zeit mit HIV und AIDS leben unter verschiedenen Aspekten analysiert wird. Es folgen Interviews mit Langzeitpositiven, die ihre Situation reflektieren. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der erste deutsche Band, der sich in dieser Form mit dem Thema auseinandersetzte. Trotz der Neuerungen durch die Kombinationstherapie hat das Buch nach wie vor Gültigkeit.


Wiesner, Peter (Hrsg.): Neurologische und psychiatrische Probleme bei HIV und AIDS. DAH-Forum Band XXXII. Berlin 1998, 271 Seiten

Guter Überblick über das komplizierte Problemfeld. Themenbereiche sind unter anderem: Medizin, Recht, neuropsychologische und psychotherapeutische Behandlungsansätze, Unterstützungsangebote für Versorgende und Betreuende. Wichtiger Teil des Bandes sind Interviews mit Betroffenen. Auch als Ratgeber für Betroffene empfehlenswert.


Wittchen, Hans-Ulrich (Hrsg.): Handbuch Psychische Störungen. Eine Einführung. Weinheim: Beltz 1998, 434 Seiten

Das Buch informiert über sämtliche psychischen Störungen sowie deren Behandlungsmöglichkeiten in verständlicher Sprache: Welche psychischen Störungen gibt es? Wodurch zeichnen sie sich aus? Wie kann man sie erkennen? Wie entstehen psychische Störungen? Wie kann man sie behandeln? Wie effektiv sind die Behandlungsformen? Durch die grundlegende Überarbeitung der deutschen Übersetzung dieses amerikanischen Standardwerks von Wittchen entstand ein informatives Nachschlagewerk für jeden, der sich für psychische Störungen interessiert.


Witte, Katrin: Das stationäre Versorgungsgeschehen aus der Perspektive von Aids-Patienten. Berlin: WZB 1996, 117 Seiten

Diese Arbeit zielt auf die Optimierung der stationären Versorgung von AIDS-Patienten. Ausgehend von der Auswertung qualitativer Patienteninterviews wird hinsichtlich verschiedener Angebote im stationären Bereich des Berliner Gesundheitswesens die Frage gestellt, ob sie den Bedürfnissen, Wünschen und Erfordernissen der Patienten entsprechen und dem Erhalt ihrer Autonomie und Lebensqualität förderlich sind. Ziel der Untersuchung ist es, einen Beitrag zu einer verbesserten, patientenorientierten, integrierten und kontinuierlichen Versorgung chronisch Kranker zu leisten. Durch die Analyse der Interviews sollen Vorzüge und Defizite stationärer Einrichtungen und ihrer Vernetzungen erkennbar gemacht und somit eine Evaluation von Versorgungsverhältnissen ermöglicht werden, die die subjektive Erfahrung und das differenzierte Qualitätsurteil der Betroffenen achtet und nutzt.


Wright, Michael T.: Compliance und antiretrovirale Therapie – auch bei AIDS sind Patienten ungehorsam. Berlin: Deutsche AIDS-Hilfe 1998

Eine Expertise zur Bedeutung des Themenkomplexes “Compliance” und “Adherence” im Kontext der antiretroviralen Therapie. Inhalte: Begriffsklärung, Faktoren, die die Compliance beeinflussen, Parallelen zum Safer-Sex-Diskurs, Unterschiede bei den Betroffenengruppen, konkrete Projekte zur Steigerung der Compliance.


Zippel, S.: Antiretrovirale Kombinationstherapie: Auswirkungen in der psychosozialen Praxis. Antworten und Fragen. München, Andechs: Ulenspiegel. 1998

Sehr guter und aktueller Dokumentationsband einer Fachtagung über die psychischen Implikationen der antiretroviralen Therapie und das seelische Wohlbefinden von Menschen mit HIV und AIDS heute. Praktiker und Wissenschaftler berichten aus ihrem Alltag verschiedener Disziplinen.

 

3.1.3 Zeitschriften

Die Zeitschrift für Sexualforschung und die Zeitschrift Sexuologie bringen auch Artikel zu psychosozialen Aspekten der HIV-Infektion. Eine weitere wichtige Quelle ist die Aids Infothek. Das Magazin der Aids Info Docu Schweiz. Mittlerweile im 10. Jahrgang, informiert die einzige (auch) deutschsprachige AIDS-Zeitschrift 6mal jährlich über alle im Zusammenhang mit AIDS stehenden Fragen. Hier finden sich zahlreiche Artikel zu psychosozialen Fragen ebenso wie die schweizerischen Therapieempfehlungen. Wertvoll ist die kommentierte Bibliographie von Neuerscheinungen, die Bücher, Videos, CD’s, Graue Literatur und vieles mehr aus deutschsprachigen Ländern, Frankreich und Italien berücksichtigt. Heft 3/1998 enthält ein Verzeichnis von AIDS-Informations- und Dokumentationsstellen aus der ganzen Welt.

Aids Info Docu Schweiz, Postfach 5064, 3001 Bern, Schweiz. Tel. 0041-31/312 12 66. Im Internet sind unter http://www.aidsnet.ch die Volltexte kostenlos abrufbar.


Daneben erscheinen Artikel über HIV/AIDS in folgenden Zeitschriften:

Der Nervenarzt. Organ der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, Mitteilungsblatt der Deutschen Gesellschaft für Neurologie

Eine neurologisch und psychiatrisch ausgelegte Zeitschrift, in der vereinzelt Artikel zu HIV/AIDS und Sucht publiziert werden.

Springer Verlag, Tiergartenstraße 17, 69121 Heidelberg. Tel. 06221/487-632 Fax 06221/487-489 http://link.springer.de/link/service/journals/00115/index.htm


PsychePsychoanalytisches Organ, auch mit Beiträgen zum Thema AIDS, Psychologie und Politik. Heft 8/1989 enthält u.a. folgende Beiträge: Volkmar Sigusch: Der AIDS Komplex und unser Leviathan / Sophinette Becker und Ulrich Clement: HIV-Infektion – Psychologie und Politik / Elke Weinel: AIDS-Patienten in der Psychoanalyse / Ernst Weimer u.a.: HIV-Infektion – Trauma und Traumaverarbeitung.

Klett-Verlag, Stuttgart


Zeitschrift für Klinische PsychologieEnthält ab und zu Artikel über Seelische Gesundheit/Krankheit und HIV, z.B. physische Belastung und Bewältigung von HIV-Infektion und AIDS- Erkrankung”, sonst eher zu allgemeinen Themenfeldern der klinischen Psychologie. Über die Homepage von http://www.hogrefe.deunter contents ist das Inhaltsverzeichnis abrufbar.

 

Englischsprachige Zeitschriften

Im nachfolgenden eine Auswahl englischsprachiger Zeitschriften, die über Internet erreichbar sind und sich mehr oder weniger regelmäßig mit AIDS auseinandersetzen. Ein Teil von ihnen ist über die Homepage der Vereinigung der Amerikanischen Psychiater einzusehen (www.apa.org/journals/amp.html). Artikel oder die Zeitschrift selbst können meist direkt über die Homepage geordert werden. Zur Sicherheit sind dort, wo sie zugänglich waren, auch die Postanschriften angegeben.

Zeitschriftentitel Kurzbeschreibung Internetadresse Postanschrift
AIDS Care: Psychological and Socio-medical Aspects of AIDS/HIV Wichtiges und brauchbares Forum für Forschungsveröffentlichungen und Berichte aus verschiedensten Disziplinen im Bereich von HIV/AIDS. AIDS Care ist eine von nur wenigen Zeitschriften, die sich mit psychologischen und sozialen Aspekten von AIDS auseinandersetzen: Psychologie, Soziologie, Epidemiologie, Sozialarbeit, Anthropologie, Ethik, Pflege, Prävention, Recht, Verwaltung, Beratung. AIDS Care erreicht man über die Carfax Homepage, die sehr gut aufgemacht und lesbar ist. http://www.carfax.co.uk/aic-ad.htm
Für Abonnenten ist eine Onlineversion kostenlos zugänglich unter 
http://www.catchword.co.uk
Carfax Publishing Limited
Subscriptions
PO Box 25
Abingdon Oxfordshire, OX 14 3UE, UK
Tel: 0044-1235/401000
Fax 0044-1235/401550
American Journal of Preventive Medicine Wissenschaftliche Zeitschrift über gesundheitliche Präventionsprogramme nicht nur, aber auch zu HIV. San Diego State University http://www.elsevier.com/ 5500 Campanile Drive
San Diego, CA 92182-4710, USA
Tel. 001-619/594 7344
Fax 001-619/594 3639
ajpm@mail.sdsu.edu
Bestellungen:
Tel. 001-212/633 3950
Fax 001-212/633 3990
e-mail 
usinfo-f@elsevier.com
American Journal of Psychiatry Wichtigste Psychiatrie-Zeitschrift der USA http://intl-ajp.psychiatryonline.org American Journal of Psychiatry
1400 K St. NW
Washington DC 20005 USA
Tel. 001-202/682 6250
Fax 001-202/682 6016
ajp@psych.org
American Journal of Psychology Zeitschrift für Psychologie http://www.press.uillinois.edu/
journals/ajp.html
University of Illinois at Urbana-Champaign
603 E Daniel St.
Champaign, IL 61820 USA
American Psychologist Das Organ der American Psychology Association. Es archiviert Artikel etc. und veröffentlicht psychologische Artikel. Auf der Homepage sind die Abstracts hierzu nach Registrierung abrufbar. http://www.apa.org/
journals/amp.html
American Psychology Association, Subscriptions
750 First St., NE
Washington DC, 20002-4242 USA
Tel.: 001-202/336 5586
Fax: 001-202/336 5600
Archives of Sexual Behavior Interdisziplinäre Zeitschrift zur Sexualwissenschaft http://www.plenum.com
Unter 
http://www.catchword.com/
titles/00040002.htm
 ist ein Download der Volltextversion möglich.
Kluwer Academic / Plenum Publishers
New Loom House
101 Back Church Lane
London E1 1LU, Großbritannien
Tel. 0044-171/264 1910
Fax 0044-171/264 1919
e-mail 
mail@plenum.co.uk
Clinical Psychology & Psychotherapy http://www.interscience.wiley.com/
jpages/1063-3995/
John Wiley & Sons Ltd
EnglandBaffinslane Chichester, Sussex, PO 19 1UD
Tel. 0044-1243/770 351
Fax 0044-1243/770 432
cs-journals@wiley.co.uk
Culture, Health & Sexuality Mit interessanten Beiträgen zu HIV und Sexualität, häufig zu Homosexualität in verschiedenen Kulturen von Brasilien bis China, aber auch zu Prostitution, positivem Coming Out u.a. Eine Übersicht über den Inhalt des Quaterly ist über den Zeitschriften-Browser http://catchword.com einzusehen
Health Education http://www.mcb.co.uk/
cgi-bin/journal1/he
c/o MCB University Press
60/62 Toller Lane
Bradford BD8 9BY,West Yorkshire, Großbritannien
Tel. 0044-1274/777700
customerservices@
mcb.co.uk
Journal of Sex Research Veröffentlicht Arbeiten aus der Sexualforschung. http://www.ssc.wisc.edu/
ssss/jsr.htm
Journal of Sex Research, Subscription.
Department of Sociology
1180 Observation Drive
University of Wisconsin, Madison, WI 53706-1393 USA
Tel.: 001-608/262 1276
Fax: 001-608/265 8664
Psychiatric News http://www.psych.org/pnews/ American Psychiatric Association
1400 K Street, N.W., Washington, D.C., USA
Fax 001-202/ 682-6114
jaspk@aol.com
Psychological Medicine http://uk.cambridge.org Cambridge University Press
Edinburgh Building
Shaftesbury Road
Cambridge CB2 2RU, Großbritannien
journals_subscriptions@
cup.cam.ac.uk
Psychology, Health & Medicine http://www.carfax.co.uk/phm-ad.htm Carfax Publishing Limited
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Abingdon Oxfordshire, OX 14 3UE, UK
Tel: 0044-1235/401000
Fax 0044-1235/401550
Psychosomatics Die Homepage enthält Abstracts zum Thema Psychosomatik. Der letzte Beitrag zum Thema AIDS: Grassi, Luigi et al. (1998): Coping Styles and psychosocial-related Variables in HIV-infected Patients. Psychosomatics, 39, 350-359. Artikel über eine Forschungsarbeit, die den Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Bewältigungsstrategien an 118 Menschen mit HIV nachwies – ein nicht bahnbrechend neues Stück Wissenschaft. http://www.appi.org
http://intl-psy.psychiatryonline.org/
American Psychiatric Press
1400 K Street, N.W.
Washington, DC 20005, USA
circulat@psych.org
Psychotherapy and Psychosomatics Kostenpflichtige Online-Version unter http://www.biomednet.com
http://www.karger.com/journals/
pps/pps_jh.htm
S. Karger
P.O. Box
4009 Basel, Schweiz

 

3.1.4 Schriftenreihen

AIDS-Forum D.A.H. Schriftenreihe, hrsg. von der Deutschen AIDS-Hilfe, Berlin


AIDS. Themen & Konzepte. Schriftenreihe des Landesinstituts für Tropenmedizin Arbeitsgruppe AIDS der Sozialverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin. Praxisorientierte Reihe zu verschiedenen Felder der HIV-Prävention, von Profis aus der Praxis in Berlin geschrieben.


Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Aids-Forschung. In der edition sigma, Berlin, erscheinen pro Jahr etwa drei bis vier Bände zu sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Internet: http://www.edition-sigma.de


WZB-Schriftenreihe. Schriften des Wissenschaftszentrums Berlin, Reichpietschufer 55, 10785 Berlin (http://www.wz-berlin.de).


Forum Sexualaufklärung. Schriftenreihe der BZgA zu Sexualaufklärung und HIV-Prävention

 

3.1.5 Internet

Das International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD) ist auf englisch im Internet abrufbar u.a. auf der Homepage der CDC (Center for Disease Control der USA) unter http://www.cdc.gov/nchswww/about/otheract/icd9/icd9hp2.htm und auf der Homepage der Weltgesundheitsorganisation unter http://www.who.int


Die deutsche Version des ICD ist abrufbar http://www.informatik.fh-luebeck.de/icdger/icd10.htm oder bei der Humboldt-Universität Berlin unter http://www2.hu-berlin.de/inside/fklinik/ptv/LINKS.HTM.


Informationen zu HIV und AIDS im Internet sind hauptsächlich medizinisch-wissenschaftlich ausgerichtet. Es lohnt sich aber meistens, auch medizinische Seiten oder Datenbanken wie MEDLINE und AIDSLINE nach psychosozialen Inhalten zu durchsuchen, da einige der Dokumente bzw. Seiten psychosoziale Aspekte behandeln, allerdings auf sehr wissenschaftlicher Ebene. Gute Suchergebnisse erhält man durch die geläufigen Suchmaschinen und die Eingabe des entsprechenden Stichwortes.

Die hier aufgelisteten Seiten bieten ihrerseits Links zu anderen Informationsquellen, gelegentlich ist die Sache etwas mühsam und zeitaufwendig.

 

3.1.5.1 Deutschsprachige Internetangebote

Psychologie

http://www.uni-trier.de/zpid

Sehr interessante und vielfältige Seite der Zentralstelle für Psychologische Information und Dokumentation. Dokumentation relevanter psychologischer Fachliteratur, bietet Zugang zu Zeitschriften, Suchdiensten, Bibliotheken, etc., teilweise gegen Gebühr. Es lohnt sich, diese Seite genauer zu durchsuchen. Viele interessante Links. Zugriff auf nationale und internationale Fachzeitschriften, Artikel, Forschung etc. über die einzelnen Institute.


http://www.beltz.de

Homepage des renommierten Psychologie-Verlags mit Literatur- und Zeitschriftenlisten und Fachartikeln.


http://www.hogrefe.de

Verlagsinformation des wichtigsten deutschsprachigen Psychologieverlags Hogrefe mit Zugang zu Fachzeitschriften, Buchauszügen und Artikeln zu Psychologie, Immunologie und anderen Gebieten.

 

Sozialpädagogik

http://www.fh-fulda.de/swguide/archiv/index.htm

Sehr gute Seite über Sozialwesen und Internet. Bietet eine etwas textlastige Einführung über die Recherche im Internet mit praktischen Anleitungen (“Wie benutze ich ein Kondom?”). Viele wichtige Links zu Bibliotheken in den Texten.


http://www.dbs.schule.de

“Deutscher Bildungsserver”. Pädagogische Materialien zu allen Bereichen der Pädagogik, bezogen auf Unterricht in verschiedenen Einrichtungen mit unterschiedlichen Altersgruppen. Links zu Projekten und Organisationen. Die Suche ist etwas umständlich.


http://www.epi.mh-hannover.de

Homepage des Studiengangs Public Health der Medizinischen Universität Hannover. Keine wesentlichen eigenen Inhalte, aber viele nationale und internationale Links zu Public-Health-Homepages.


http://www.sozialextra.com

Homepage der Zeitschrift Sozial Extra für soziale Arbeit und Sozialpolitik. Begrenztes Angebot, hauptsächlich auf die aktuelle Ausgabe bezogen, aber interessante Beiträge, z.B. zu Ehrenamtlichkeit oder Gesundheitsförderung bei Jugendlichen.


http://www.sozialwesen.fh-magdeburg.de/archiv/ivs-gesundheit/index.html

Homepage der Informationsvermittlungsstelle Gesundheit an der Fachhochschule Magdeburg mit vielen Links zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Gesundheitszentren.

 

Selbsthilfe

http://www.libertylife.at

Österreichische Seite mit Basisinformationen zu HIV und AIDS, unter anderem Bewältigungsstrategien, psychosoziale Hilfe, aktuelle Tagesnachrichten etc. Leicht verständliche Sprache für das nicht-wissenschaftliche Publikum, ansprechend gestaltet, leicht zu handhaben.


http://www.transidentitas.org

Hompage der Transidentitas e.V., einer gemeinnützigen Selbsthilfeorganisation für Menschen mit abweichender Geschlechtsidentität. Mit einer breiten Fülle von Informationen zu psychologischen und medizinischen Aspekten, Selbsthilfegruppen, Hilfsangeboten.

 

3.1.5.2 Englischsprachige Internetangebote

http://igm.nlm.nih.gov

Hier können ohne Zusatzkosten diverse medizinische Datenbanken durchsucht werden, geliefert werden Abstracts. Die Volltexte können kostenpflichtig bestellt werden. Von hier Zugriff auf AIDSLINE, MEDLINE u.a. Eine Suche nach Zeitschriften ist von hier nicht möglich, dafür nach Stichwörtern, Titel und Autor. Konferenzabstracts und dergleichen. Für Leute, die konkrete Veröffentlichungen recherchieren wollen und bereits wissen, was sie suchen.


http://www.thebody.com

Body Positive, eine AIDS-Service-Organisation in New York, unterhält eine umfangreiche Homepage, die auch für Profis interessant ist. Mit einer Suchmaschine finden sich englischsprachige Artikeln zu psychosozialen Aspekten wie Angst und Depression, die in POZ, body positive u.a. erschienen sind.