2.5 Drogengebraucher und Drogengebraucherinnen
Aggleton, Peter; Davies, Peter; Hart, Graham (Hrsg.): AIDS: Social Responses, Social Practices. Basingstoke: Falmer 1989, 276 Seiten
Das Buch enthält Beiträge zur zweiten Conference on the Social Aspects of AIDS (1988) und konzentriert sich dabei auf Aspekte des HIV-Risikos bei Drogenkonsum.
Ahrens, Helmut; Beißwenger, Klaus-Dieter; Michels, Ingo: AIDS und Drogen. Berlin: DAH (AIDS-Forum DAH Band 1) 1989, 127 Seiten
Eines der ersten Bücher zum Thema Drogen und AIDS, das Strategien der AIDS-Prävention für Drogengebraucher formulierte.
Backmund, Markus: Heroinabhängigkeit - Hepatitis C - HIV. Bedeutung in der Substitution. Landsberg am Lech: ecomed 2008, 136 Seiten
Ausführliche Darstellung der Heroinabhängigkeit und der verschiedenen Möglichkeiten der Substitutionstherapie (Methadon, Buprenorphin, Codein, retardierte Morphine), mit praxisorientierten, für Ärzte als Zielgruppe geschriebenen Kapiteln zur Ersteinstellung bzw. Umstellung. Eigene Kapitel u.a. zur Substitutionsbehandlung während der Schwangerschaft, während einer Schmerztherapie oder zu rechtlichen Aspekten. Im Hepatitis-C-Kapitel werden u.a. Prävalenz der HCV bei Drogengebrauchern und Therapiemöglichkeiten diskutiert, im HIV-Kapitel die HIV-Prävalenz bei Drogengebrauchern, Risikofaktoren bei Heroinabhängigkeit und Behandlungsmöglichkeiten.
Ball, John C.; Ross, Alan: The Effectiveness of Methadone Maintenance Treatment. Patients, Programs, Services and Outcome. New York: Springer 1991, XIV, 283 Seiten
Wissenschaftliche Übersicht zur Effizienz von Methadonprogrammen. Mit einem umfangreichen Literaturverzeichnis.
Böllinger, Lorenz; Stöver, Heino: Drogenpraxis, Drogenrecht, Drogenpolitik. Frankfurt: Fachhochschulverlag 5. Auflage 2002, 640 Seiten.
Das Buch enthält eine von zahlreichen Expertinnen und Experten erstellte Übersicht zu allen Aspekten der Drogenhilfe. Inhaltlich geht es in dem Band um Strategien der "Bemündigung" und um die Förderung von Eigenverantwortlichkeit der KonsumentInnen, PatientInnen, KlientInnen – je nach Perspektive. Ebenso relevant: die autonomiefördernde Information von Eltern und Angehörigen und die Verbesserung des Beratungs- und Behandlungswissens aller in der Drogenhilfe tätigen Menschen.
Deutsche AIDS-Hilfe (Hrsg.): Die Drogen. HIV und Hepatitis. Informationen für Drogengebraucher/innen. Berlin: DAH 2007, 52 Seiten
Eine kleine Broschüre, die neben Informationen zu HIV und AIDS auch Basisinformationen zu Hepatitis A, B und C enthält sowie Tipps zum Safer Use, Informationen zu Schutzimpfungen, Hygienehinweise und zur Hepatitistherapie.
Deutsche AIDS-Hilfe (Hrsg.): Party Drugs HIV. Wirkungen - Wechselwirkungen - Gesundheitstipps. Berlin: DAH 2007
Diese Broschüre informiert u.a. über Alkohol, Cannabis, Poppers, Ecstasy, Speed, Crystal und Kokain. Neben Basisinformationen zu möglichen Wechselwirkungen mit antiretroviralen Kombinationstherapien finden sich auch kurze Gesundheitstipps und Hinweise zu Safer Use.
Deutsche AIDS-Hilfe (Hrsg.): Arbeitsschutz in der Drogen- und Aidshilfe. Schwerpunkt Infektionsverhütung. Berlin: DAH 2008, 56 Seiten
Diese Broschüre informiert über rechtliche Grundlagen des Arbeitsschutzes, über arbeitsmedizinische Aspekte, sicherheitstechnische Betreuung und Arbeitsschutzmaßnahmen, die in allen Einrichtungen getroffen werden sollten, in denen Drogenbenutzer betreut werden. Erläutert werden Pflichten von Arbeitgebern und Beschäftigten, Aufgaben des Betriebsarztes, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Sicherheits- und Hygienebauftragten sowie die Schutzimpfung gegen Hepatitis B. Detailliert erläutert werden die Planung und Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen; im Anhang finden sich Muster für Gefährdungsanalysen, Hygieneplan und Notfallplan sowie ein sehr nützliches Verzeichnis weiterführender Literatur und Gesetzestexte.
Eurasian Harm Reduction Network (Hrsg.): Young People and Injecting Drug Use in Selected COutries of Central and Eastern Europe. Vilnius: EHRN 2009, 127 Seiten, Tabellen
In zentral- und osteuropäischen Ländern beträgt der Anteil der unter 25-Jährigen an den Drogengebrauchern teilweise zwischen 30 und 50%. Der vorliegende Band analysiert die epidemiologische Situation in der Tschechischen Republik, Estland, Georgien, Ungarn, Rumänien Russland, Serbien, Slovenien und der Ukraine. Beschrieben wird, wie das Jugendstrafrecht mit der Problematik umgeht und welche Zugangsmöglichkeiten zu Therapien und Harm Reduction in den einzelnen Ländern bestehen. Kostenloser Volltext unter http://www.harm-reduction.org.
Haasen, Christian; Verthein, Uwe (Hrsg.): Das bundesdeutsche Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger.
Band 1: Die Wirksamkeit der Diamorphinbehandlung im Vergleich zur Methadonsubstitution – Ergebnisse der 1. und 2. Studienphase
Band 2: Der Einfluss der Diamorphinbehandlung auf Kriminalität und Delinquenz Opiatabhängiger
Band 3: Psychosoziale Interventionen – Kosten und Nutzen der Behandlung – Transfer in die Versorgung.
(Schriftenreihe des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, Band 156-158). Baden-Baden: Nomos 2008, zusammen 872 SeitenDie drei Bände stellen die Ergebnisse des Modellprojekts zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger vor, das 2001 unter der Leitung des Bundesministeriums für Gesundheit mit den Städten Bonn, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Köln und München und den Ländern Hamburg, Hessen, Niedersachsen ins Leben gerufen wurde. Das Vorhaben hatte das Ziel zu prüfen, ob die strukturierte Behandlung mit reinem Heroin (Diamorphin) für schwer opiatabhängige Menschen zu einer gesundheitlichen Stabilisierung und einer Verringerung des Konsums illegaler Drogen führt und ob diese Therapie wirksamer ist als eine unter vergleichbaren Bedingungen durchgeführte Methadonbehandlung. Außerdem sollten Erkenntnisse über die gesellschaftlichen Auswirkungen der Behandlung gewonnen werden. Die Resultate des Modellprojekts belegen, dass für die ausgewählte Gruppe der Schwerstabhängigen die Diamorphinbehandlung der Methadonbehandlung signifikant überlegen ist (zu den Ergebnissen im einzelnen Band 1). Dass sich nicht nur der gesundheitliche Zustand unter der heroingestützten Behandlung verbessert, sondern auch das delinquente Verhalten in erheblichem Umfang abnimmt, zeigen die Ergebnisse der kriminologischen Teilstudien in Band 2. Band 3 schließlich widmet sich den versorgungsrelevanten Fragen im Zusammenhang mit der praktischen Umsetzung der Diamorphinbehandlung (z.B. Psychosoziale Betreuung im Rahmen der Behandlung und gesundheitsökonomische Aspekten).
Heudtlass, Jan-Hendrik; Stöver, Heino (Hrsg.): Risiken mindern beim Drogengebrauch. Gesundheitsförderung, Verbrauchertips, Beratungswissen, Praxiswissen. Frankfurt: Fachhochschulverlag 3. Auflage 2005, 416 Seiten
Das Buch will die Risikokompetenz der DrogennutzerInnen und die Beratungskompetenz der professionellen HelferInnen in der Drogenhilfe stärken. Der Band zielt darauf ab, eine Brücke zu schlagen zwischen Betroffenenkompetenz und professioneller Expertise, um den Dialog zwischen beiden Ebenen zu stimulieren. Lebensweltnähe und Zielgruppenspezifik bilden die zentralen Orientierungen. Enthält u.a. Kapitel zu Safer Use Crack/Kokain, Kontrolliertem Rauchen, Harm Reduction und Safer Use-Tipps, Wechselwirkungen Therapeutika und Drogen, Konzept von Cannabis und Elternberatung, Innovative Methoden der Hepatitisprävention, Konsumraumstandards, Mischkonsum und Wechselwirkungen.
Klee, Jürgen; Stöver, Heino (Hrsg.): Drogen, HIV, AIDS, Hepatitis: ein Handbuch. Berlin: DAH 2004, 336 Seiten
Das Buch bietet neben theoretischen, historischen und politischen vor allem praxisorientierte, medizinische und juristische Informationen zur Unterstützung der Arbeit mit Drogen gebrauchenden, von HIV/AIDS und Hepatitis bedrohten oder betroffenen Menschen. Gelungene Zusammenstellung von Erfahrungen und neueren Erkenntnissen zu Beratung, Betreuung und Versorgung von Drogengebrauchern mit HIV und AIDS. Das Handbuch ist in der Nachfolge des Beratungsführers konzipiert und zielt auf "gemeinwesenorientierte komplementäre Versorgungsangebote" ab.
Klee, Jürgen (Hrsg.): Akzeptorientierte Angebote in der Drogen- und AIDS-Selbsthilfe - Gesundheitsräume in der aktuellen Debatte. Berlin: DAH (AIDS-Forum DAH Band 27) 1997, 168 Seiten
Gesundheitsräume und Drogenkonsumräume (Druckräume für Drogengebraucher) sind ein wichtiger Aspekt zur Gesunderhaltung dieser Personengruppe. Die Autoren geben einen guten Überblick über das Thema, vom theoretischen Diskurs bis zu praktischen Empfehlungen für die Einrichtung eines Gesundheitsraums.
Kleiber, Dieter; Pant, Anand: HIV - Needle Sharing - Sex: Eine sozialepidemiologische Studie zur Analyse der HIV-Prävalenz und riskanten Verhaltensweisen bei i.v. Drogenkonsumenten. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Gesundheit Band 69. Baden-Baden: Nomos 1996, 295 Seiten
In diesem Forschungsbericht werden die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierten Studie präsentiert, die basierend auf einer Befragung von über 2.000 Drogenabhängigen zwischen 1987 und 1993 in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Informationen zu folgenden Fragenkomplexen zusammentrug: Wie hoch ist der – für die Planung medizinischer und psychosozialer Versorgungsleistungen relevante – Anteil der HIV-Infizierten (HIV-Prävalenz) unter i.v.-Drogenkonsumenten? Wie läßt sich die Ausbreitungsdynamik von HIV unter i.v.-Drogenkonsumenten in Deutschland beschreiben und damit die Zahl von Neuinfektionen pro Zeiteinheit (Inzidenz) einschätzen? Welche Einflußgrößen (Risikofaktoren) spielen für die Infizierung mit HIV unter i.v.-Drogenkonsumenten eine Rolle und beeinflußen damit die Wirksamkeit HIV-spezifischer Präventionsansätze? Die Studie zeigt, daß die Bereitschaft unter i.v.-Drogenkonsumenten, von anderen gebrauchte Spritzbestecke anzunehmen oder an sie weiterzugeben, schon gesenkt werden konnte, aber daß die Präventionsanstrengungen im Bereich "Safer Use" ebenso wie im Bereich "Safer Sex" intensiv fortgesetzt werden müssen.
Schroers, Arthur, Schneider, Wolfgang: Drogengebrauch und Prävention im Party-Setting. Eine sozial-ökonomische Evaluationsstudie. 20. Band der Reihe Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit. Münster: INDRO 1998, 212 Seiten
Eine Studie an 358 Personen aus dem Techno- und Raverkontext über Drogengebrauch und Präventionsmaßnahmen und an den spezifischen Drogengebrauchsmustern in der Szene zur Evaluation der Effektivität von Präventionsmedien. Die Studie zeigt anschaulich, daß Partydrogen-Gebrauch nicht unabhängig vom Lebensraum der Techno- und Raverszene bewertet werden kann: die neue Partykultur, die Party-Locations, ein spezifischer Lifestyle und subtile Codes, die dem Drogengebrauch Bedeutung verleihen. Abgeschlossen wird das Werk mit der Formulierung konkreter Empfehlungen für akzeptanzorientierte Präventionsmaßnahmen.
Scheuß, Christian; Schulze, Micha (Hrsg.): Poppers: Das Handbuch zur schwulen Sexdroge. Hamburg: Himmelstürmer Verlag 2006, 151 Seiten
Enthält u.a. Kapitel zur Geschichte des Poppers-Gebrauchs, zu sozialen, gesellschaftlichen, rechtlichen und medizinischen Aspekten sowie zu anderen Aphrodisiaka.
Stöver, Heino (Hrsg.): Substitution in Haft. Berlin: DAH (AIDS-Forum DAH Band 52) 2008, 96 Seiten
Aus dem Inhalt: Jörg Gölz: Standards in der Substitutionsbehandlung; Karlheinz Keppler: Probleme und Praxis der Substitution im Justizvollzug; Robin Walborn: Substitution und psychosoziale Betreuung am Beispiel der JVA Berlin-Tegel; Christine Graebsch, Sven-Uwe Burkhardt: Rechtsfragen zu Substitution und Haft; Bärbel Knorr: Substitutionspraxis im Justizvollzug der Bundesländer; Heino Stöver: Substitutionsbehandlung in europäischen Gefängnissen; Heino Stöver, Anke Stallwitz: Wirksamkeit und Bedeutung der Substitutionsbehandlung im Gefängnis - ein Literaturüberblick.
Stöver, Heino; MacDonald, Morag; Atherton, Susie (Hrsg.): Harm Reduction in European Prisons. A compilation of Models of Best Practice. Oldenburg: BIS 2007, 183 Seiten
Überblick über Gesetzgebung und politische Praxis der Harm Reduction in Gefängnissen in neun EU-Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien, Estland, Lettland und Litauen. Diskutiert wird auch das Thema Sex im Gefängnis. Kostenlos im Volltext downloadbar unter http://oops.ibit.uni-oldenburg.de/volltexte/incoming/2009/864/pdf/stohar07.pdf.
Stöver, Heino (Hrsg.): Arbeit, Ausbildung und Qualifikation für Drogengebraucher in der Substitutionsbehandlung. Berlin: DAH (AIDS-Forum DAH Band 19) 1995, 176 Seiten
Anhand von empirischen Untersuchungen und Praxisbeispielen liefern die Autoren einen Abriß über Notwendigkeiten, Voraussetzungen und Ausgestaltung von Maßnahmen, die als begleitende Maßnahmen zur Substitutionsbehandlung sinnvoll sind. Hierzu gehören unter anderem der Zugang zu Arbeit, Ausbildung und Qualifikation.
Stöver, Heino (Hrsg.): Akzeptierende Drogenarbeit. Eine Zwischenbilanz. Freiburg: Lambertus 1999, 344 Seiten
Das Werk zieht nach mehr als zehnjähriger Praxis drogenakzeptierender Arbeit (Substitutionsbehandlung, Spritzenvergabe, Gesundheits-/Druckräume, Originalstoffvergabe) selbstkritische Bilanz. Namhafte Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten beschreiben die theoretischen Grundlagen und praktischen Arbeitsschwerpunkte akzeptierender Drogenarbeit. Dabei wird deutlich, daß die Grenze zwischen abstinenz- bzw. akzeptanzorientierten Ansätzen zunehmend verschwimmt und einer Orientierung an einem umfassenderen Konzept von Gesundheitsförderung weicht.
Tretter, Felix (Hrsg.): Suchtmedizin kompakt. Suchtkrankheiten in Klinik und Praxis. Stuttgart: Schattauer 2008, 251 Seiten, Abbildungen und Tabellen
Das Buch gibt praxisorientiert einen Überblick über die medizinischen Aspekte von Sucht und Suchterkrankungen, wobei neben den stoffgebundenen Suchtformen (Alkohol, Nikotin, Medikamente, Opiate u.a.) auch nicht stoffgebundene Suchtformen (Spielsucht, Arbeitssucht u.a.) kurz diskutiert werden. Eigene Kapitel sind den Ursachen (Drogenwirkungen, Neurobiologie der Sucht, Psychologie, Ökologie der süchtigen Person, indivudellen Problemlagen), der Diagnostik und Therapie gewidmet; der Hauptteil des Buchs befasst sich mit legalen und illegalen Drogen, wobei Opiate im Vordergrund stehen. Im Anhang wird über Drogennotfälle informiert; ein kurzes Drogenlexikon und ein Verzeichnis von Fachverbänden, Forschungsstellen, Informations- und Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schließen den Band ab.
World Health Organization (Hrsg.): Advocacy Guide: HIV/AIDS Prevention among Injecting Drug Users. Genf: WHO 2004, 112 Seiten
Nützliches Handbuch der Weltgesundheitsorganisation für alle, die Präventionskampagnen für Drogengebraucher planen und dafür politische und anderweitige Unterstützung mobilisieren möchten. Anhand konkreter Beispiele werden Argumentationshilfen und hilfreiche Hintergrundinformationen gegeben.
Wolfe, Daniel; Malinowska-Sempruch, Kasia: Illicit Drug Policies and the Global HIV Epidemic. Effects of UN and National Government Approaches. New York: Open Society Institute 2004, 76 Seiten
Das Buch enthält neben einem epidemiologischen Überblick Kapitel zu Strategien der internationalen Politik in Bezug auf Drogengebrauch und HIV und nationalen Strategien im Hinblick auf den Gebrauch illegaler Drogen. Das International Harm Reduction Development Program (IHRD) des Open Society Institutes unterstützt vor allem in Ländern Osteuropas, der ehemaligen Sowjetunion und Zentralasiens lokale und nationale Initiativen zur Harm Reduction.
Wichtige Fachzeitschriften und Newsletter mit Beiträgen zur HIV-Prävention bei Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern (Auswahl)
Titel Schwerpunkt Verlag / Bezugsadresse Addiction Älteste Fachzeitschrift mit Beiträgen zu allen Bereichen von Sucht, Abhängigkeit und Drogengebrauch. Blackwell Publishing
9600 Garsington Road
Oxford OX4 2DQ
http://www.addictionjournal.orgAmerican Journal of Public Health Gelegentlich Beiträge zur HIV-Prävention bei Drogengebrauchern. American Public Health Association
800 1 Street N.W.
Washington D.C.
20001-3710, USA
http://www.apha.org
http://www.ajph.orgDrogenkurier Erstellt vom bundesweiten Selbsthilfenetzwerk JES; informiert über wichtige Themen aus Medizin, Politik und Justiz, stellt das JES-Engagement vor Ort, in der Region und auf Bundesebene vor. JES-Netzwerk
c/o Deutsche AIDS-Hilfe e. V.
Wilhelmstr. 138
10963 Berlin
Tel. 030/69 00 87 56
Fax 030/69 00 87 42
http://www.jes.aidshilfe.de/index.php?id=383Harm Reduction Journal Aufsätze zu Drogengebrauch und Prävention; viele Beiträge kostenlos im Volltext zugänglich. BioMed Central Ltd
Floor 6, 236 Gray's Inn Road
London WC1X 8HL
Tel. 0044-20 / 3192 2009
Fax 0044-20 / 3192 2010
http://www.harmreductionjournal.comInternational Journal of Drug Policy (IJDP) Schwerpunkt sind Drogenpolitik und "Policies", aber auch Aspekte und Trends im Drogengebrauch weltweit. Herausgegeben von der International Harm Reduction Association. Elsevier Customer Service Department
PO Box 211
1000 AE Amsterdam, Niederlande
Tel. 0031-20/485 3757
Fax 0031-20/485 3432
http://www.ihra.net/IJDP
http://journals.elsevierhealth.com/periodicals/drupolKonturen. Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen ehemals „drogen-report“ Redaktion Konturen
DO Suchthilfe
Kurparkstr. 15
63619 Bad Orb
konturen@do-suchthilfe.de
http://www.konturen.deSubstance Abuse Treatment, Prevention, and Policy Aufsätze zu Substanzgebrauch, Häufigkeit, Therapie und Prävention; viele Beiträge kostenlos im Volltext zugänglich. SATPP
BioMed Central Ltd
Floor 6, 236 Gray's Inn Road
London WC1X 8HL
http://www.substanceabusepolicy.comSucht Wendet sich an WissenschaftlerInnen und interessierte PraktikerInnen und veröffentlicht Artikel aller Fachdisziplinen, die sich mit Suchtforschung und -praxis beschäftigen. Offizielles Organ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-SUCHT). SUCHT
Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren (DHS)
Postfach 1369
59003 Hamm
Tel. 02381/905 12
Fax 02381/901 530
http://www.zeitschrift-sucht.de
sucht@dhs.deSuchtMagazin
Fachzeitschrift für Suchtarbeit und SuchtpolitikThemenhefte u.a. zu Sucht und Alter, Cannabis, Sucht und Migration. SuchtMagazin
Marcel Krebs
Finkernstr. 1
8280 Kreuzlingen, Schweiz
Tel. 0041-71/53 53 614
http://www.suchtmagazin.ch
abo@suchtmagazin.chWeitere Printmedien für Drogengebraucher und Drogengebraucherinnen finden sich im AIDSfinder-Kapitel 6.3 Positiver Blick.
2.5.3
Internet
Internet deutschsprachig
akzept e.V.
Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, gegründet 1990 in Bremen. Ziele von akzept sind u.a. Schutz der Menschenwürde aller DrogenkonsumentInnen, Veränderung der Drogenpolitik in Richtung einer ganzheitlichen Drogenpolitik, Entkriminalisierung der Drogenkonsumenten, klientenorientierte Hilfen, Schutz vor gesundheitlichen und sozialen Schäden (Harm reduction) und die Förderung von Selbsthilfepotentialen. http://www.akzept.org
ARCHIDO
Das Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht an der Universität Bremen informiert regelmäßig unter http://www.archido.de über neue Literatur und Forschungsarbeiten zum Thema. Archido, Universität Bremen FB 6, Postfach 330 440, 28334 Bremen, Tel. 0421/218 -4035 oder -3173 Fax 0421/218 3684 archido@uni-bremen.de
Betäubungsmittelgesetz (BtMG)
Das "Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln" kann im Volltext kostenlos u.a. unter http://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/index.html eingesehen werden.
Bundesärztekammer
Die Bundesärztekammer hat "Richtlinien zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger" und zur Qualitätssicherung der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger herausgegeben. Mit der Substitutionstherapie ist es möglich geworden, vielen Opiatabhängigen nach erfolglosen Abstinenztherapien das Überleben zu sichern, die Chance für eine Resozialisierung zu verbessern und das Risiko für begleitende Infektionserkrankungen zu senken. Volltext unter http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.117.1504.1575.1581.
Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Das Bundesgesundheitsministerium informiert unter http://www.bmg.bund.de (dort unter der Rubrik "Schwerpunkte") u.a. über seine Aktivitäten im Bereich Drogen- und Suchtprävention und die Tätigkeit der Bundesdrogenbeauftragten. Hier sind auch die "Drogen- und Suchtberichte" und der "Aktionsplan Drogen und Sucht" einsehbar.
Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept e.V.)
Sehr gut sind auch die akzept-Materialien des Bundesverbands für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik akzept e.V. Die neuesten Materialien beschäftigen sich z.B. mit der Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung. Zu beziehen über akzept e.V., Christine Kluge Haberkorn, Südwestkorso 14, 12161 Berlin, Tel. 030 / 827 06 946. http://www.akzept.org
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
Das Internetportal Drugcom der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) unter http://www.drugcom.de bietet Informationen zu legalen und illegalen Drogen sowie ein Verzeichnis der Drogenberatungsstellen, Kontaktläden und Therapieeinrichtungen. Unter http://www.bzga.de findet sich in der Rubrik "Service - Beratungsstellen" ein umfangreiches Verzeichnis von Suchtberatungsstellen in Deutschland, das u.a. anhand von Postleitzahlen durchsucht werden kann.
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg - AG Devianz
Diese Arbeitsgruppe führt die Arbeit der Arbeitsstellen "Soziale Probleme und soziale Kontrolle" und "Sucht- und Drogenforschung" fort. Unter http://www.uni-oldenburg.de/devianz/ werden aktuelle und frühere Forschungsvorhaben z.B. zu Druckräumen und Infektionsprophylaxe im Strafvollzug vorgestellt, Veröffentlichungen können bestellt werden oder stehen als Download zur Verfügung.
ChEck iT!
ChEck iT! richtet seine Angebote primär an Jugendliche und junge Erwachsene, die regelmäßig oder auch nur fallweise Party- oder Freizeitdrogen konsumieren. Ziele sind u.a. die Verhinderung von Gesundheitsschäden, die Förderung des Risikobewusstsein im Umgang mit psychoaktiven Substanzen und die Warnung vor dem Konsum besonders gefährlicher Substanzen. Ferner erarbeitet ChEck IT wissenschaftliche Dokumentationen von Substanzanalysen und führt demographische und personenorientierte Studien zur Gewinnung von Daten zur frühzeitigen Erkennung neuer Substanz- und Konsumtrends durch.
ChEck iT! Homebase
Verein Wiener Sozialprojekte
Gumpendorfer Str. 8
1060 Wien
Tel. 0043-1/585 1212
Fax 0043-1/585 12 12 30
http://www.checkyourdrugs.at
Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (DGSPS)
Die DGSPS will u.a. das Fach Suchtpsychologie wissenschaftlich fundieren und für die Praxis nutzbar machen, den Dialog zwischen Praxis und Forschung vertiefen und intensivieren, die Aus- und Weiterbildungssituation in Suchtpsychologie verbessern und im Bereich der ambulanten psychologischen Psychotherapie die Kompetenz zur Suchtbehandlung weiterentwickeln
Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V.
Wörthstr. 10
50668 Köln
Tel. 0221/7757 157
http://www.suchtpsychologie.de
info@suchtpsychologie.de
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
Die DHS wurde 1947 gegründet, um allen in der Suchtkrankenhilfe bundesweit tätigen Verbänden und gemeinnützigen Vereinen eine Plattform zu geben. Mit wenigen Ausnahmen sind sämtliche Träger der ambulanten Beratung und Behandlung, der stationären Versorgung und der Selbsthilfe in der DHS vertreten. Ziel der DHS-Mitgliedsverbände ist es, ihre Fachkompetenz zu Fragen und Problemen der Suchtprävention und der Suchthilfe organisatorisch zu bündeln. Unter http://www.dhs.de findet sich weitere Informationen und eine umfangreiche Adressdatenbank zu Drogenberatungsstellen.
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.
Westenwall 4
59065 Hamm
Tel. 02381/901 50
Fax 02381/901 530
info@dhs.de
Deutsche Referenzstelle für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD)
Erstellt u.a. den Nationalen Jahresbericht zur Drogensituation, der wie andere Publikationen auf der Internetseite http://www.dbdd.de zugägnlich ist.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPW)
Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband veröffentlicht einen Informationsdienst für Suchtfragen mit einer Sammlung aktueller Artikel, Diskussionen und Stellungnahmen. Er kann unter http://www.paritaet.org kostenlos eingesehen werden, dort über den Button Fachinfos zu Sachbereich und dann zu Suchtkrankenhilfe.
Fachverband Sucht e.V. (FVS)
Im Fachverband Sucht sind Einrichtungen zusammengeschlossen, die sich der Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen widmen. Auf der Internetseite des Verbandes unter http://www.sucht.de finden sich zahlreiche nützliche Informationen wie etwa zu Entzugsbehandlung und Rehabilitation, Regelungen des Sozialgesetzbuchs, Basisinformationen zu Suchtmitteln sowie ein Verzeichnis von Behandlungseinrichtungen.
Institut für Therapieforschung (IFT)
Aufgabenschwerpunkt des Instituts ist die Forschung zu substanzbezogenen Störungen (Alkohol, illegale Drogen, Medikamente und Tabak), pathologischem Spielverhalten, Adipositas und Essstörungen.IFT Institut für Therapieforschung
Parzivalstr. 25
80804 München
Tel. 089/36 08 04 0
Fax 089/36 08 04 49
http://www.ift.de
ift@ift.de
Institut zur Förderung qualitativer Drogenforschung, akzeptierender Drogenarbeit und rationaler Drogenpolitik (INDRO e.V)
Das Institut zur Förderung qualitativer Drogenforschung, akzeptierender Drogenarbeit und rationaler Drogenpolitik INDRO e.V. gibt eine sehr gute Schriftenreihe heraus sowie einen regelmäßigen Presse- und Artikelspiegel.INDRO e.V.
Bremer Platz 18-20
48155 Münster
Tel. 0251 / 601 23
Fax 0251 / 666 580
http://www.indro-online.de.
Junkies Ehemalige Substituierte (JES-Netzwerk)
Das Netzwerk gibt u.a. den Newsletter "Drogenkurier" heraus. Weitere Informationen sowie ein Verzeichnis der JES-Ansprechpartner unter http://www.jes-netzwerk.de bzw. unter http://jes.aidshilfe.de.
Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger in Deutschland
Über das Modellprojekt zur Originalstoffvergabe (Heroin), das im Frühjahr 2002 in Bonn, Hamburg, Hannover, Köln, Frankfurt am Main, Karlsruhe und München begonnen hat, berichtet die Seite http://www.heroinstudie.de. Die Ergebnisse wurden im März 2006 vorgestellt. Die Patienten des Bundesmodellprojekts werden seit 1. Januar 2007 auf der Basis einer auf das öffentliche Interesse gestützten Ausnahmeerlaubnis gemäß § 3 Abs. 2 des Betäubungsmittelgesetzes weiter mit Diamorphin behandelt. Ein Bericht ist in der Zeitschrift "Sucht" erschienen:
Kuhn S., Schu M., Vogt I., Schmid M., Simmedinger R., Schlanstedt G., Farnbacher G., Verthein U., Haasen C.: Die psychosoziale Behandlung im bundesdeutschen Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Sucht 53 (2007): 278-287
Die Erfahrungen sind zusammengefasst und ausgewertet in Haasen, Christian; Verthein, Uwe: Das bundesdeutsche Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger - Band 1-3.
PASS
PASS steht für Prävention, Angehörigenarbeit, Suchtbehandlung und Sozialbetreuung. PASS e.V. ist ein Wiener Verein, der u.a. Angebote zur Suchtprävention (Seminare und Workshops für Kinder, Jugendliche und Lehrer u.a.) anbietet.PASS e.V.
Lerchenfelder Strasse 144-146/3
1080 Wien
Tel. 0043-1/714 92 18
Fax 0043-1/714 92 189
http://www.pass.at
Safer Use
Die AIDS-Hilfe NRW hat unter http://www.saferuse-nrw.de eine sehr informative Seite zum Thema Drogengebrauch in's Netz gestellt. Hier finden sich u.a. nützliche Informationen über unterschiedliche Konsumweisen (injizieren, rauchen, sniefen usw.), zu risikomindernden oder -vermeidenden Gebrauchsweisen und spezielle Seiten zu Hepatitis, HIV und AIDS. Ebenfalls kann auf dieser Seite recherchiert werden, wer in Nordrhein-Westfalen Spritzenautomaten betreibt.
Internet international
Eurasian Harm Reduction Network (EHRN)
Seit 1997 bestehendes Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen mit Sitz in Vilnius, Litauen; Ziele sind u.a. die Etablierung der Harm Reduction auf dem Gebiet der Drogenpolitik in Osteuropa und Zentralasien und eine soziale Gleichberechtigung von (drogengebrauchenden) Menschen mit HIV und AIDS.
Secretariat EHRN
Pamenkalnio St. 19-6
Vilnius, Litauen
Tel. 00370-5269 1600
Fax 00370-5269 1601
http://www.harm-reduction.org
Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) / European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA)
Die Europäische Bebachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist eine Agentur der Europäischen Union. Sie wurde 1993 gegründet mit dem Ziel, für die Mitgliedsländer der EU ein objektives, verlässliches und zwischen den Ländern vergleichbares Bild der Situation des Drogenkonsums und seiner Folgen und Begleiterscheinungen zu zeichnen. Auf der Internetseite finden sich u.a. ausführliche Informationen zu drogenbezogener Gesetzgebung in den einzelnen EU-Staaten in Form von Jahresberichten.
EMCDDA
Rua da Cruz de Santa Apolónia 23-25
1149-045 Lisbon, Portugal
Tel. 00351-21/811 3000
Fax 00351-21/813 1711
http://www.emcdda.europa.eu
European Information Service on Alcohol, Drugs and Addictions (ELISAD)
Seit 1988 bestehendes Netzwerk europäischer Bibliotheken, Informations- und Dokumentationsstellen, das u.a. einen Online-Katalog Alkohol- und Drogen-relevanter Internetseiten aus allen europäischen Ländern anbietet. Unter http://www.addictionsinfo.eu können Internetangebote nach verschiedenen Kriterien (z.B. Prävention, Epidemiologie, Forschung, Länder, Sprachen) rund um das Thema Drogen recherchiert werden.
European Network on Drugs and Infections Prevention in Prison (ENDIPP)
ENDIPP ist 2004 aus drei bestehenden Netzwerken hervorgegangen (European Network for Drug Services in Prison, dem Central and Eastern European Network for Drug Services in Prison und dem European Network on HIV and Hepatitis Prevention in Prison) und arbeitet europaweit in allen EU-Mitgliedsstaaten als multidisziplinäres Netzwerk mit dem Ziel der Prävention des Drogengebrauchs und von Infektionskrankheiten in Gefängnissen. ENDIPP gibt u.a. den Newsletter Connections in sechs Sprachen (darunter Deutsch und Englisch) heraus, der über Drogengebrauch und die Behandlung der Drogenabhängigkeit im Strafvollzug informiert. http://www.endipp.net
Exchange on Drug Demand Reduction Action (EDDRA)
EDDRA ist ein elektronisches Informationssystem, das unter http://www.emcdda.org (dort weiter über den Link Databases) detaillierte Informationen über Aktivitäten zur Reduzierung der Drogennachfrage aus ganz Europa bietet. Es umfasst dabei die Bereiche Prävention, Behandlung, Schadensminimierung und Interventionen im Justizbereich (z.B. Strafvollzug). EDDRA ist ein Projekt der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) in Lissabon.
International Harm Reduction Association (IHRA)
Internationale Organisation, die u.a. das Ziel verfolgt, zu einer Risikominderung beim Gebrauch psychoaktiver Substanzen durch Information, Aufklärung und Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen beizutragen. Informiert über Drogenpolitik in verschiedenen Ländern, bietet Unterstützung bei der Policy-Formulierung und stellt Informationen über Substanzen zur Verfügung. Gibt u.a. das International Journal of Drug Policy heraus und organisiert die jährliche "International Conference on the Reduction of Drug Related Harm".
IHRA
c/o Australian Drug Foundation
PO BOX 818
North Melbourne Victoria 3051, Australia
Tel. 0061-3/9278 8104
Fax 0061-3/9328 3008
http://www.IHRA.net
Open Society Institute & Soros Foundations Network
Das Open Society Institute (OSI) unterstützt verschiedene Projekte, die sich mit internationale Drogenpolitik beschäftigen und fördert Ansätze der Harm Reduction bei Drogengebrauchern insbesondere im eurasischen Raum. http://www.soros.org
United Nations Office on Drugs and Crime
Die UNODC hat unter http://www.unodc.org zahlreiche Informationen zur Verbreitung des Drogengebrauchs weltweit und zu Drogenbekämpfungsmaßnahmen zusammengestellt. Eigene Abschnitte sind der HIV/AIDS-Prävention bei injizierenden Drogengebrauchern und in Gefängnissen gewidmet. Ferner umfangreiches Verzeichnis von Nichtregierungsorganisationen.
Weltgesundheitsorganisation / World Health Organization (WHO)
Die WHO hat unter http://www.who.int/substance_abuse/en/ Informationen zum "Management of Substance Abuse" zusammengestellt. In der Rubrik "Publications and Documents" finden sich viele Veröffentlichungen zur Behandlung der Drogenabhängigkeit, Zugang zu Aufklärung und medizinischer Versorgung für Drogengebraucher sowie zur Drogenpolitik, u.a. der "Outcome Evaluation Summary Report: WHO/UNODC Global Initiative on Primary Prevention of Substance Abuse" und das "WHO/UNODC/UNAIDS position paper. Substitution maintenance therapy in the management of opioid dependence and HIV/AIDS prevention".
Weitere Internetangebote für Drogengebraucher und Drogengebraucherinnen finden sich im AIDSfinder-Kapitel 6.3.2 Positiver Blick.
©1999, 2010 AIDSfinder http://www.aidsfinder.org/ zuletzt aktualisiert am 15.02.2010